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Neurodermitis oder endogenes Ekzem ist eine häufig vorkommende Krankheit. Eine solche Kontaktallergie kann durch den Hautkontakt von aggressiven Stoffen verstärkt werden. Ein Ekzem entwickelt sich besonders dann, wenn die Schutzmechanismen der Haut beeinträchtigt sind. An den Kontaktstellen werden Rötungen, als Knötchen oder Bläschen, sichtbar. Damit verbunden ist meist Juckreiz oder Brennen der Haut.
Neben medizinischer Therapie kann der oder die Betroffene auch viel selbst beitragen, um die unangenehmen Hautreaktionen zu lindern:
- Zur Körperpflege sollten nur alkalifreie Produkte ohne synthetische Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe gewählt werden. Auch ätherische Öle und Kräuterauszüge können allergisch wirken.
- Bei der Bettausstattung ist naturbelassenen, ungefärbten Fasern der Vorzug zu geben. Tierische Textilien wie Wolle, Rosshaar und Kamelhaar sind potenzielle Allergene und können Reizstoffe enthalten. Auch ist auf eine angenehme Schlafraumtemperatur von 19 bis 20 Grad Celsius und atmungsaktive Bettdecken zu achten, um Wärmestau im Bett zu vermeiden, der den Juckreiz verstärken kann.
- Für Neurodermitiker sind oft bestimmte Nahrungsmittel unverträglich. Hier sollte auf allergenarme Produkte ohne Weizen, Kuhmilch, Hühnerei, Nüsse und Zitrusfrüchte geachtet werden.
- Beim Putzen sollten hautfreundliche, allergenarme Reinigungsmitteln ohne synthetische Farb-, Parfüm- und Konservierungsstoffe, ohne Enzyme, Phosphate und Chlor verwendet werden. Als Schutz für die Hände empfehlen sich latexfreie Haushaltshandschuhe, evtl. mit Unterzieh-Handschuhen, die die Feuchtigkeit absorbieren.
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